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HUTHA, 1977 – 1980, Barbara Wolff

Aktionspreis
€18.00
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Eine autobiografische Bilderzählung


Format A5, 48 Seiten, 44 Abbildungen, handgefalzter und gestempelter Umschlag aus durchgefärbtem Karton
2. limitierte Auflage: 200 Stück, handnummeriert & signiert von der Künstlerin

ISBN 978-3-9822385-3-1




Die autobiografische Bilderzählung „HUTHA“ spiegelt das Leben in den Jahren 1977 - 1980 in einem alten Haus in Hutha im Erzgebirge wieder. 

Damals zog Barbara Wolff gemeinsam mit Ihrem Freund von der Großstadt in das winziges Dorf, um ein alternatives Landleben zu führen.

Wie in einer aufgebrochenen Zeitkapsel erzählen die Schwarzweiss-Bilder von der Liebe der Fotografin zu ihrem alten Haus. Sie porträtiert Menschen aus dem Dorf Hutha, das aus nur 12 Häusern besteht und beobachtet die Bauern bei ihrer privaten Kartoffelernte. Als besonderes Zeitdokument können die Aufnahmen vom Wahlsonntag 1979 betrachtet werden: Das Wahlbüro befand sich in der ehemaligen Gaststätte, die schon lange geschlossen war. Der Funktionär mit Hemd und Krawatte nahm neben der Wahlurne Platz. Als Wahlkabine diente die in der Ecke aufgespannte Tischdecke. Die Huthaer falteten ihre Wahlzettel, steckten sie in die Wahlurne. Dann nahmen die Männer am Kneipentisch Platz und tranken ein Bier, während sich die Frauen im Flur um ein kleines Kind versammelten... 

Aber die Fotografien zeigen auch die Kinder aus der Stadt, die hier abseits politischer Vormundschaft beim Kindertreff ihre Ferien verbrachten. Doch das Paradies bekam Brüche, die Fichten im Kammwald starben in der schwefligen Luft. Letztendlich führte das Aufbegehren gegen die Umweltproblematik auch zum Scheitern des Lebensentwurfs. 

Diese Dokumentation entstand parallel zur gleichnamigen Ausstellung in der Galerie Alles Mögliche, Berlin, November 2023 bis Januar 2024.